Literatur | Buchshop | Vorstellungen | Tipps Sommer | Tipps Winter | Verlage | Home  

Buchvorstellungen aus dem AS - Verlag 

 

Ausgabe Mai 2016

ISBN: 978-3-906055-45-9

Hardcover
208 Seiten; 116 Abb. vierfarbig
27 x 21 cm

Preis: EUR € 62,90 / 68,00 CHF

[bei amazon bestellen]

Marco Volken, Aletsch - Der größte Gletscher der Alpen

Aletschgletscher - Naturwunder aus Eis

Eindrücklich, einmalig und sagenhaft schön: Der Aletschgletscher ist der größte Eisstrom der Alpen und zugleich eine der berühmtesten Landschaften Europas. Mit seinen außergewöhnlichen Dimensionen zieht er die Menschen seit jeher in seinen Bann – und hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. 

Wie ein erstarrter Fluss erstreckt er sich vom ewigen Weiß der Viertausender hinunter gegen die grünen Landschaften des Oberwallis. Schon früh prägte er die ansässige Bevölkerung, bereitete ihr Freuden und Mühsal, versorgte sie mit überlebenswichtigem Wasser und bescherte ihr tödliche Unglücke. Später kamen die Alpinisten und Erforscher, die Literaten und Fotografen, die Kartografen und Glaziologen, die Touristiker und Klimawissenschaftler. Alle waren sie vom trägen Eisstrom und dessen Ausmaßen so überrascht wie bezaubert. Kaum erstaunlich also, dass der Aletschgletscher mit seiner Umgebung 2001 ins UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde - als erste Naturlandschaft des gesamten Alpenraums. 

Davon erzählt dieses Buch: vom Gletscher, von seinem Eis, seiner Natur, seiner kulturellen Bedeutung, von seiner Entdeckung und Erschließung, vom Tourismus und der Bergsteigerei - und von vielen weiteren, großen und kleinen Geschichten. Und zeigt ihn mit unzähligen historischen und aktuellen Bildern - wie man ihn noch nie gesehen hat.

 

Ausgabe Juni 2015

ISBN: 978-3-906055-30-5

Hardcover mit Schutzumschlag
336 Seiten; 510 Abb. vierfarbig
14 x 24 cm

Preis: EUR € 54,90 / 59,90.- CHF

[bei amazon bestellen]

Daniel Anker, Matterhorn - Berg der Berge

Vor 150 Jahren standen sieben Männer zuoberst auf dem umworbenen Matterhorn: die Briten Edward Whymper, Francis Douglas, Douglas Robert Hadow und Charles Hudson sowie die Bergführer Michel-Auguste Croz aus Chamonix, Peter Taugwalder Vater und Sohn aus Zermatt. 

Über den brüchigen Hörnligrat waren sie von Zermatt aus aufgestiegen, stundenlang hoffend, dass die Besteigung dieses gewaltigen Obelisken auf dem schweizerisch-italienischen Grenzkamm gelingen möge. Buchstäblich das Nachsehen hatte an diesem besonderen 14. Juli der Italiener Jean-Antoine Carrel, einst Führer und Seilgefährte von Whymper: Er sah seinen Rivalen auf dem Gipfel des Matterhorns (4478 m) stehen. Aber drei Tage später erreichte auch er, zusammen mit Jean-Baptiste Bich, von Breuil aus über den Liongrat den Cervino. Da war die Katastrophe schon passiert, die den Berg schlagartig weltbekannt machte. Hadow, der seinen ersten Bergsommer mit dem Matterhorn krönen wollte, rutschte beim Abstieg aus, fiel auf Croz und verwandelte so den Triumph schlagartig in eine Tragödie. Zum Glück aber war zwischen Taugwalder Vater und Douglas ein schwaches Seil eingebunden, sonst wären wohl alle sieben Erstbesteiger des Matterhorns abgestürzt. Nachmittags um drei Uhr: der folgenreichste Augenblick in der Geschichte des Matterhorns – und des Alpinismus überhaupt. 

Der erste Abstieg vom Matterhorn mit vier Toten sorgte für viel mehr Schlagzeilen als der erste Aufstieg. Die Londoner «Times» stellte die Frage: «Ist Bergsteigen nicht kriminell?» Den Hoteliers konnte die Frage nur recht sein, denn nun kamen die Touristen, um diesen Schicksalsberg aus der Nähe zu sehen. Zermatt und Breuil Cervinia wurden zu sehr bekannten Fremdenverkehrsorten der Schweiz bzw. Italiens. Der Gipfel selbst wird heute während einer Sommersaison von 1000 bis 1500 Menschen erklommen. Zugleich erfuhr das Matterhorn eine weltweite Vermarktung: Es ist zum Werbeträger für alles Mögliche und Unmögliche aufgestiegen.

 

Die Hütten des Schweizer Alpen-Club

Ausgabe April 2013

ISBN: 978-3-906055-08-4

Viersprachig d/f/i/e
Hardcover
336 Seiten; über 600 Abb. 
153 Karten
21 x 27 cm

Preis: EUR € 53,90 / 68.- CHF

[bei amazon bestellen]

Marco Volken, Remo Kunert, Die Hütten des Schweizer Alpen-Club

1863 wurde der Schweizer Alpen-Club SAC in Olten gegründet – und baute bereits in seinem ersten Jahr eine alpine Unterkunft, die Grünhornhütte am Glarner Tödi. Im Laufe der Zeit kamen zahlreiche weitere Hütten hinzu. Sie dienten anfänglich der geografischen und naturkundlichen Erforschung des Gebirges sowie dem Alpinismus, später auch dem aufkommenden Bergwandern und Skifahren. Längst gehören sie zum kulturellen Erbe des Alpenraums: Ohne SAC-Hütten wären die Schweizer Berge nicht mehr denkbar.

Grund genug, im SAC-Jubiläumsjahr 2013 sämtliche 152 Hütten grosszügig vorzustellen. Dass jede Hütte ihre eigene Geschichte aufweist, lässt sich gut an ihrer Erscheinung, Architektur und Einbettung in die Landschaft ablesen. Das Spektrum reicht von der familienfreundlichen Hütte in grüner Umgebung bis zum spartanisch eingerichteten Biwak am Felsgrat, vom verzierten, traditionellen Steinbau bis zum minimalistischen, metallverkleideten Holzbau, vom unbewarteten Kabäuschen mit Plumpsklo bis zum High-Tech-Gebäude mit ferngesteuerter Heiztechnik. Um diese Hütten zu erreichen, benötigt man mal zwei Minuten, mal zwei Stunden und mal zwei volle Tage. Und: Jede Hütte steht in einer einzigartigen Umgebung – ob weit oben am Matterhorn oder auf dem Passo di Cristallina, im hintersten Val Roseg oder hoch über dem Glacier d’Otemma.

Das vorliegende Buch zeigt deshalb – erstmals in der Clubgeschichte – in grossformatigen Aufnahmen, wie sich die Hütten in die Landschaft einpassen und von welchen Bergen sie umgeben sind. Im Anhang finden sich zudem zahlreiche technische und betriebliche Details zu jeder Hütte: Wie viele Personen kann sie beherbergen, wie wird sie mit Energie versorgt, wann wurde sie gebaut oder erneuert, wie viele Übernachtungen weist sie im Jahresdurchschnitt auf?

 

Stromboli - Leuchtturm des Mittelmeers

Ausgabe April 2012

ISBN: 978-3-909111-93-0

Hardcover mit Schutzumschlag
224 Seiten; 190 Abb.
17 x 24 cm

Preis: EUR € 43,90 / 58.- CHF

[bei amazon bestellen]

Alfred und Verena Bollinger, Stromboli - Feuer speiender Berg im südlichen Mittelmeer

Unter den sieben Äolischen oder Liparischen Inseln, die zum Weltkulturerbe gehören, ragt der Stromboli hervor. 

Seit Menschengedenken spuckt der Vulkan in kurzen Intervallen Lavafontänen, die in der Fachliteratur zum Ausdruck «strombolianische Aktivität» geführt haben. Bei einer Bergbesteigung, aber schon von der Plattform der Pizzeria Osservatorio aus sind sie zu bewundern. Im Mittelalter wurde der Stromboli «Leuchtturm des Mittelmeers» genannt. Dank Fischfang, Malvasia-Wein und Segeltransport erlebte die Insel im 19. Jahrhundert eine Blütezeit, auf die aber eine Massenauswanderung folgte. Von den beinahe 3000 Einwohnern blieben nach dem Zweiten Weltkrieg kaum 400 übrig. Erst das Erwachen des Tourismus, ausgelöst durch Roberto Rosselinis Film «Stromboli, Terra di Dio» mit Ingrid Bergman in der Titelrolle (1949), brachte allmählich wieder Leben in die Ruinen. Heute zählt die Insel zu den beliebten Urlaubszielen, wirkt als Magnet für Naturfreunde, Literaten, Künstler und sogar Politiker wie den italienischen Staatspräsidenten. 

Das Autorenpaar ist seit über fünfzig Jahren der archaischen Strahlkraft der Vulkaninsel verfallen. Es hat sich intensiv in ihre Geschichte, in die Geschicke der Einheimischen und Zugezogenen sowie in die Erdwissenschaft vertieft. Einen Schwerpunkt des Buchs bilden zwei Grossausbrüche im 21. Jahrhundert. Dabei kam es zu Glutwolken, Bergstürzen, einem Tsunami und ergiebigen Lavaströmen auf dem öden Sektor der Feuerrutsche. Der reich illustrierte Band vermittelt einen spannenden Überblick und endet mit praktischen Informationen für Reiselustige und Entdecker.

 

Ausgabe Mai 2011

ISBN: 978-3-909111-84-8

Pappband mit Schutzumschlag
176 Seiten; 195 Abb.
17 x 24 cm

Preis: EUR € 32,-- / 54.- CHF

[bei amazon bestellen]

Daniel Anker, Weißhorn – Der Diamant des Wallis

Diese Bergmonografie über das Weißhorn erschien zum 150. Jahrestag der Erstbesteigung durch den britischen Physiker John Tyndall mit den Bergführern Johann Joseph Bennen und Ulrich Wenger über den Ostgrat .

Traumberg! Diesen schon ziemlich abgekletterten Titel darf ein Berg der Schweiz noch immer für sich beanspruchen – das Weißhorn im Wallis. Kein Wunder, dass die Menschen zu ihm aufschauen und dass viele davon träumen, ihn zu besteigen. Kein leichtes Unterfangen, denn das Weißhorn gehört zu den schwierigsten Viertausendern der Alpen. Und so bleibt die 4506 Meter hohe Zitadelle für viele Alpinisten ein Traum. Doch schon allein die Annäherung an dieses einzigartige Horn ist traumhaft und lohnend: beim Wandern unter seinen Wänden so gut wie beim Blättern in seinem Buch. Wir lesen den Originalbericht von Tyndall, der übrigens als Erster erklärte, warum der Himmel blau ist. Wir machen in einem Porträt von Emil Zopfi Bekanntschaft mit dem charismatischen Geoffrey Winthrop Young, der acht Mal auf seinen Lieblingsberg stieg, darunter auf vier neuen Routen und einmal fast mit einem Bein. Wir lernen aber auch Youngs Führer kennen, zum Beispiel Franz Lochmatter, der am Ostgrat abstürzte. Und wenn Eisströme und Felshalden ins Rutschen kommen, wird das Weißhorn erst recht zum Alptraumberg. Sphinx Weißhorn! 

Zwei junge Schweizer Alpinisten berichten von ihrer kernigen Überschreitung im Sommer 2010. Über ein Horn, das Schriftsteller und Plakatgestalter immer wieder angestachelt hat. Hüben und drüben: Das Weißhorn erhebt sich genau über dem Röstigraben, der deutsch-französischen Sprachgrenze der Schweiz. In diesem Sinne: Auf geht’s zum schönsten und höchsten aller 75 Mont Blancs hierzulande.

 

Ausgabe Juni 2011

ISBN: 978-3-909111-82-4

vierfarbig
240 Seiten; 325 Abb. 
 21 x 27 cm

Preis: EUR € 36,50 / 58.- CHF

[bei amazon bestellen]

 

Oswald Oelz – Orte, die ich lebte bevor ich starb  

Bergsteigen in vielen Formen ist für Oswald Oelz die ideale komplementäre Lebensform zur heutigen virtuellen und plastifizierten Welt. Wir haben uns von der Erde isoliert, wir spüren Regen, Kälte und Jahreszeiten nur noch selten, die Nahrung kommt aus Einmalpackungen und das Wasser aus der hygienischen Flasche. Beim Bergsteigen kehren wir in jene Welt zurück, in der sich unsere Evolution vollzogen hat: Lebenswichtig ist ein geschützter Biwakplatz, ein Kocher zum Schmelzen von Schnee, Kartoffeln, etwas Parmesan und scharfe Steigeisenwaffen. Darin liegt die regenerative Potenz des Aufbruchs in die Wildnis, beim Klettern in unbekanntes Gelände werden Mobbing, das Finanzamt und die PS des eigenen Autos belanglos. 

Die Batterien laden sich beim Gehen im indischen Hochland für Herausforderungen in den Stadtschluchten von Zürich oder Berlin auf. Dieses Leben ist immer gefährdet, mehr als zwei Dutzend Freunde des Autors sind direkt aus Felswänden, Lawinen oder Gletscherspalten schon ins unbekannte Land vorausgegangen. 

Einige Male hat Freund Hein auch schon auf Oswald Oelz gezielt und ihn nur knapp verfehlt. Streifschüsse wie Felsbrocken, Eislawinen, Lungenödeme und ausbrechende Haken machen das herrliche Leben bewusster, er klettert, um intensiv zu sein und nicht, um zu sterben. «Das Geheimnis des fruchtbaren Lebens heißt gefährlich leben, darum: baut eure Häuser an den Vesuv», meinte Nietzsche. Bergsteigen ist eine wunderbare Alternative. Die Botschaften vom Jabal Misht, Cholatse, Heiligkreuzkofel und Triemlispital sind einfach: Leben wir dieses großartige Leben, solange wir nur ahnen, dass es irgendwann endet und nicht erst, wenn die letzte Woche angebrochen ist.

 

Ausgabe Februar 2011

ISBN: 978-3-909111-51-0
Leinen mit Schutzumschlag
304 Seiten; 67 Abb.; 1 Karte 
 13,5 x 21,5 cm

Preis: EUR € 19,90 / 28.80 CHF

[bei amazon bestellen]

 

P. Werner Lange - Traumberg Kilimandscharo  

Vom Regenwald zum tropischen Eis – Ein Reisebericht 

P. Werner Lange beschreibt seine Bergfahrten im Mythos Kilimandscharo-Gebirge: vom tropischen Regenwald zu den Gletschern in der Gipfelwüste des schlafenden Vulkans Kibo, den wir Kilimandscharo nennen, eine Überschreitung des höchsten afrikanischen Gipfels, seine Umgehung und ein Aufstieg auf Kibos geprügelten Bruder Mawenzi.

 Der Autor hat eine Träumerei wahr gemacht, die viele Jahre zuvor an einem Lagerfeuer in Kenia begann: Er hat den höchsten Berg Afrikas überschritten und den dritthöchsten des Kontinents bestiegen. Nach seinem erfolgreichen Sachbuch «Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas» legt P. Werner Lange nun eine Reisebeschreibung vor: Er erzählt vom Hergang der Bergtouren, wandert mit dem Leser durch eindrucksvolle Berglandschaften vom Äquator zum Pol, vom tropischen Regenwald zum Eis der Gipfelwüste, forscht nach den geheimnisvollen Zwergen, die auf dem Kibogipfel leben sollen und denen er im Höhenrausch und in den Legenden des Chaggavolkes begegnet, erfragt Ansichten, das überlieferte Wissen und die Lebensumstände seiner afrikanischen Begleiter. Lange betrachtet Wesen und Beweggründe anderer Bergsteiger und stellt sich hoch über der flammenheißen Steppe, im Schneesturm und in frostkalten Nächten immer wieder Fragen nach dem Sinn und dem Unsinn des Reisens. Dabei erinnert er auch an jene Männer, die dem Kilimandscharo-Gebirge auf unseren Landkarten ein Gesicht gaben, und kommt nicht umhin, den Hergang von Tragödien zu schildern, die sich dort während der letzten Jahre ereigneten. Dennoch, vornehmlich ist dies das Buch eines entschlossenen Träumers, das die Szenen einer empfindsamen Bergfahrt beschreibt und damit zum Traum von Gipfeln und zur Sehnsucht nach Afrika einlädt. 

Sowohl denen, die sich der bildhaften Schilderung im Lesesessel überlassen, als auch jenen, die den Aufstieg wagen wollen oder schon erlebt haben, wird diese Erzählung von einer drei Wochen währenden Tour im Mythos Kilimandscharo ein anregender und kenntnisreicher Wegbegleiter sein.

nach oben


© 2015  WanderTipp.de /  
WanderTipp.de übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben !