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Der Nationalpark Harz im Kurzporträt |
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Die Region im Überblick mit Attraktivitäten und Highlights der Saison |
Wandertipps & Hütten |
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| Harz
(Nationalpark) Mitten in Deutschland gelegen, findet man im Nationalpark Harz eine einzigartige und artenreiche Mittelgebirgslandschaft. Umfangreiche Informationen findet man über die offizielle Nationalparkseite.
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Der Karstwanderweg | |||||
| Das
Harzer Auerhuhnprojekt - Schutz für
das Harzer Wappentier [Quelle: Nationalparkverwaltung Harz]
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| Die
Waldgaststätten im Nationalpark Harz [Quelle:
Nationalparkverwaltung Harz] Der erfahrene Harzwanderer kennt und schätzt die Waldgaststätten als willkommene Wander- oder Skiwanderstation auf längeren Touren im Nationalparkgebiet bei Bad Harzburg, im Odertal oder im Bereich Lonau-Acker. Insgesamt drei der sechs Waldgaststätten befinden sich in den Nationalparkwäldern bei Bad Harzburg: Sennhütte, Molkenhaus und Rabenklippe. Die Waldgaststätte Rinderstall liegt im Wandergebiet des Odertals zwischen Sankt Andreasberg und Braunlage. Das Rehberger Grabenhaus befindet sich am Kulturdenkmal Rehberger Graben zwischen Sankt Andreasberg und dem Oderteich. Die höchste Waldgaststätte ist mit 811 m ü. NN die sagenumwobene Hanskühnenburg. Die Waldgaststätten im Nationalpark Harz fördern das Wandern, die naturschonendste Erholungsform im Nationalpark Harz, und informieren ihre zahlreichen Gäste über die Ziele und die Schutzwürdigkeit des Nationalparks Harz. Hanskühnenburg Nahe der sagenumwobenen Felsengruppe der Hanskühnenburg liegt die gleichnamige Gaststätte, mit 811 m ü. NN auf dem Höhenzug "Acker" die höchste Waldgaststätte im Nationalpark Harz. Auch "der Brocken des Westharzes" genannt, bietet diese Gaststätte bei schönem Wetter einen phantastischen Fernblick in aller Himmelsrichtungen. Molkenhaus Das erste Molkenhaus wurde 1665 am alten Molkenplatz errichtet und diente vor allem Kuhhirten als Unterkunft. Verlegt und im Laufe der Geschichte später komplett neu aufgebaut, ist es heute nicht nur ein beliebtes Wanderziel in der Nähe von Bad Harzburg, sondern ist auch eine willkommene Station auf dem Weg zum Brocken. Das kreativ geführte Molkenhaus kann auch umweltfreundlich mit dem Gasbus "Der Grüne Harzer" erreicht werden. Rabenklippe Die Waldgaststätte Rabenklippe hat, was Wanderer mögen - so wirbt die seit 1874 bestehende Waldgaststätte, ein wildromantisches Wanderziel im nördlichsten Teil des Nationalparks Harz. Mit etwas Glück haben Sie von hier eine wunderbaren Blick auf Vater Brocken und die Luchse des neuen Luchsgeheges an der Rabenklippe. Auch die Waldgaststätte Rabenklippe ist von Bad Harzburg umweltfreundlich mit dem Gasbus "Der Grüne Harzer" erreichbar. Rehberger Grabenhaus Erbaut 1772 als Wohnhaus für den Grabensteiger des Rehberger Grabens, liegt das Rehberger Grabenhaus heute an einem der attraktivsten Wanderwege im Nationalpark Harz zwischen Sankt Andreasberg und dem Oderteich. Der kurze Zuweg zur Gaststätte ist, weil nur 900 m lang, für ältere Menschen, Behinderte und Rollstuhlfahrer besonders interessant. Im Winter lockt die weithin beliebte Wildtier-Schaufütterung des Grabenhauses viele Gäste. Rinderstall Wo früher die Andreasberger Kuhhirten Rinder betreuten und nebenher Milch und Brot an vorbeiziehende Wanderer abgaben, liegt heute die Waldgaststätte Rinderstall. Die günstige Lage halbwegs zwischen Sankt Andreasberg und Braunlage und nur wenige Kilometer von Oderhaus entfernt, ist der Rinderstall eine gern angelaufene Wanderstation im Odertal. Sennhütte (derzeit geschlossen) Für den Wanderer, der kurze Distanzen schätzt, ist die Sennhütte besonders interessant. Hoch am Hang des Kalten Tales gelegen, ist die Gaststätte mit Terrasse und Weitblick auf das Tal sowohl "unten" aus Richtung Bad Harzburg als auch "von oben", d.h vom Burgberg leicht zu erreichen. 3 Zimmer sorgen dafür, dass der Wanderer hier auch länger verbleiben kann, wenn er möchte. |
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| Nationalpark-Wandertipp:
Am Rehberger
Graben zum Oderteich und nach Sonnenberg
[Quelle:
Nationalparkverwaltung Harz] 13 km, 3-4 Stunden; Halbtagswanderung Die Wanderung verknüpft in spannender Weise die Themen - Nationalpark Harz - Harzentstehung, Geologie und Goetheplatz - Bergbau und bergbauliche Wasserwirtschaft - Orts- und Bergbaugeschichte von Sankt Andreasberg und gilt als eine der schönsten Wanderrouten im Nationalpark Harz, zumal sie auch für den nicht geübten Wanderer wegen der geringen Höhenunterschiede recht einfach zu bewältigen ist. Vor dem Start unserer Wanderung besuchen wir das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg nahe der Grube Samson. Hier erhalten wir alle nötigen Informationen über den Nationalpark und die Ortsgeschichte. Vom nahegelegenen Kurhaus Sankt Andreasberg starten wir dann in nördliche Richtung, überqueren die Clausthaler Straße, wandern am Wilhelm-Trute-Denkmal vorbei und biegen nach 50 m links in die Straße Am Gesehr ein. Wir folgen den Wegemarkierungen 15 D und 16 E (blaues und gelbes Dreieck) geradeaus hinauf zur Jordanshöhe. Zwischen dem Naturfreundehaus und der Eichsfelder Hütte geht es dann abwärts zum Mundloch des Gesehrstollens. Dieser nimmt das Wasser des Rehberger Grabens auf und führt es durch den Gesehrberg nach Sankt Andreasberg. Wir folgen dem Rehberger Graben bis zur Wegekreuzung Kienrauchshütte, an der sich das Wasser des Sonnenberger Grabens mit dem des Rehberger Grabens vereint. Wir folgen dem Rehberger Graben auf dem Wanderweg 15 D (blaues Dreieck) und erreichen nach etwa 500 m die Nationalpark-Waldgaststätte Rehberger Grabenhaus. Weiter geht es am Rehberger Graben entlang durch Hochwald, der an mehreren Stellen reizvolle Blicke hinunter ins Odertal oder hinüber zu den Hahnenklee-Klippen ermöglicht. Zahlreiche Tafeln informieren uns über die Historie des Grabensystems, über geologische Besonderheiten und über die Natur rechts und links des Weges. Der Rehberger Graben führt an der Skipiste des Ski-Clubs Sankt Andreasberg, am Goetheplatz unterhalb der Hohen Klippen, an der Gedenktafel für die Harzer Mundart, an wunderschönen Granitformationen und kleineren Wasserfällen sowie an der Sarghai-Hütte vorbei. Wir erreichen den Oderteich, die älteste Harzer Talsperre, 1715 bis 1722 gebaut. Es lohnt sich, am Oderteich, auf sehr geschichtsträchtigem Boden, einige Zeit zu verweilen. Zahlreiche Tafeln, von den Harzwasserwerken aufgestellt, erläutern die Geschichte und die Besonderheiten dieser alten Talsperre. Wenn wir uns vom Oderteichdamm aus nach links wenden, finden wir den Weg nach Sonnenberg. Er führt parallel zur Bundesstraße 242 (Harzhochstraße) über Wurzelgeflecht, Knüppeldämme und einige kleine, von den Rangern gebauten Brücken durch einen an die große Sonnenberger Hochmoorfläche grenzenden Hochwald. Nach nur 1,8 km erreichen wir den Sankt Andreasberger Ortsteil Sonnenberg und haben hier gleich zwei Einkehrmöglichkeiten. Von Sonnenberg ist die Rückkehr mit dem Bus nach Sankt Andreasberg möglich. Wer jedoch zurück wandern möchte, kann vom großen Parkplatz aus (neben dem Hotel Altes Forsthaus) auf dem Wanderweg 16 C/blauer Punkt entlang des Sonnenberger Grabens nach Sankt Andreasberg gelangen (7 km -2,5 Stunden). ------------------- Weitere Informationen zum Wandergebiet Sankt Andreasberg finden sich auch unter http://www.sankt-andreasberg.de |
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| Nationalpark
Wandertipp: Acker-Rundwanderweg [Quelle:
Nationalparkverwaltung Harz] Eine Wanderung über den Acker-Rundwanderweg zur Nationalpark-Waldgaststätte Hanskühnenburg Die Tourenlänge beträgt ca. 14 km, die Wanderzeit ca. 3,5 h.
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